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Fahrtenkonzept

1. Allgemeine Überlegungen 

Schulfahrten spielen eine wichtige Rolle im pädagogischen Angebot einer Schule. Sie sind feste Bestandteile der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Das Fahrtenkonzept der Robert-Jungk-Gesamtschule ist Teil des Schulprogramms und bezieht sich auf die Vorgaben, die in den Richtlinien für Schulwanderungen und Schulfahrten (BASS 14 – 12 Nr. 2) festgelegt sind. Danach entscheidet jede Schule in der Schulkonferenz, in welchem Umfang Fahrten durchgeführt werden. 

 

2. Klassenfahrten bzw. Studienfahrten

2020 kann Corona-bedingt leider keine Klassenfahrt bzw. Studienfahrt stattfinden.

Fahrten im Schuljahr 2019/20 (Während der Wanderwoche vom 4. - 8. November 2019)

Jahrgänge Ziele
6. Jg. - Krefeld-Hüls Kevelaer
   6.  Jg. - Kerken-Aldekerk      Lindlar
8. Jg - Krefeld-Hüls Koblenz
8. Jg. Kerken-Aldekerk Trier
10. Jg. Berlin
Q1    Studienfahrt Prag   

 

Fahrten im Schuljahr 2018/19  (während der Wanderwoche vom 5. - 9. November 2018)

Klasse(n) /Stufe Ziel Anzahl Tage
6A Tagesfahrten 3
6B Schaephysen 3
6C, 6D Brüggen 3
6E, 6F, 6G Lindlar 3
8A, 8B, 8C, 8D Willingen 5
8E, 8F Haltern 5
8G, 8H Bremerhaven 5
10A, 10D Amsterdam 5
10B, 10C Hamburg 5
Q2 Barcelona 5

                                      

3. Das Fahrtenkonzept

Das Fahrtenkonzept der Robert-Jungk-Gesamtschule, sieht vor, dass vor allem die soziale, politische und (inter-)kulturelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gefördert wird. Dabei gibt es eine Progression, die sich in den Schwerpunkten der Fahrten widerspiegelt.

In den Klassen 6 und 8 stehen besonders soziale Aspekte im Mittelpunkt. Mit sportlichen und kulturellen Aktivitäten, sowie teambildenden Übungen dienen diese Fahrten der Stärkung der Klassengemeinschaft und der altersgerechten sozialen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. 

Die Abschlussfahrt in Klasse 10 und die Studienfahrt im 12. Jahrgang  hat interkulturelle, sozialpolitische und fachlich-inhaltliche Schwerpunkte. Der Bezug zum Unterricht soll gemäß den Vorgaben der Wanderrichtlinien stärker in den Vordergrund treten. Die Fahrten werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Sie gestalten sich deshalb auch als Unterricht „vor Ort“. 

Jahrgangsstufe

 Modalitäten 

Kostenobergrenze

6 Bis zu zwei Übernachtungen; dient v. a. der Festigung der Klassengemeinschaft und dem sozialen Lernen 100,00 €
8 Bis zu vier Übernachtungen; mit (inter-) kulturellen oder sozialpolitischen oder fachlich-inhaltlichen Ansätzen 100,00 €
10 Einwöchig; mit (inter-)kulturellen, sozialpolitischen und fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten 200,00 €
Q1 Einwöchig; mit (inter-)kulturellen, sozialpolitischen und fachlich-inhaltlichen Schwerpunkten 300,00 €

Das Fahrtenangebot der Robert-Jungk-Gesamtschule wird ergänzt durch ein Austauschprogramm mit einer Partnerschule in Caudry (Frankreich) für die Jahrgänge 7 bis 10. Dieses Angebot dient in vielfacher Weise dem interkulturellen Lernen und dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen. 

Darüber hinaus gibt es eine Reihe zusätzlicher Fahrten:

  • Den Schülerinnen und Schülern der höheren Klassen wird jeweils eine  dreitägige Fahrt nach  London oder  York (England)  angeboten.
  • Die Schülerinnen und Schüler, die die französische Sprache erlernen, machen eine Tagesfahrt nach Lüttich.  
  • Die  Lateinschüler  verbringen alljährlich einen Tag  an  historisch interessanten Orten in der näheren Umgebung. 
  • Die  Fachschaft  Sport führt  ein  einwöchiges Skiprojekt für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 -12 im Ultental/Südtirol durch.
  • Die Q2 nimmt am Projekt POL&IS teil.

Zusätzlich gibt es Fahrten und Aufenthalte in Seminarhäusern und Tagungsstätten im Rahmen von Projekten und Arbeitsgemeinschaften.

 

Zusatz zum Fahrtenkonzept

A. Angebotene Fahrten, die nicht im Fahrtenbudget vorgesehen sind:

An der Robert-Jungk-Gesamtschule werden auch zusätzliche Fahrten angeboten, die grundsätzlich allen Schülerinnen und Schüler der dafür vorgesehenen Jahrgangsstufen offen stehen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings schulisches Engagement:

  • Regelmäßige Teilnahme am Unterricht und
  • erkennbares Bemühen um persönliche Lernerfolge,
  • sowie regelkonformes, sozialverträgliches Verhalten
  • gerne auch: Engagement im schulischen, außerunterrichtlichen Bereich
  • und die selbstverständliche Bereitschaft während der Fahrt „verpasste“ Unterrichtsinhalte selbstständig nachzuholen.

Die entsprechenden Abteilungsleiter werden von den Fahrten-Verantwortlichen über den Kreis der Interessenten an der jeweiligen Fahrt unterrichtet, die Abteilungsleiter entscheiden über die mögliche Teilnahme der Schülerinnen und Schüler.

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Weitere Informationen zu Schulfahrten auf der Seite der Bezirksregierung

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